Metallverarbeitung mit CNC Machinen

Der Wunsch, schwere, unangenehme Arbeit auf Maschinen zu übertragen und zu automatisieren ist schon sehr alt. Die ersten mechanischen Steuerungen gehen bis in das 18. Jahrhundert zurück, zum Beispiel mechanische Webstühle. Schon Mitte des 20. Jahrhunderts suchte man nach Werkzeugmaschinen, die sich durch Zahlen steuern lassen und so zur Metallverarbeitung eingesetzt werden konnten. Alle Fertigungsangaben liegen nämlich stets als Zahlenwerte vor, beispielsweise Vorschub, Schnittgeschwindigkeit oder Geometrie des Werkstückes. Nach dem 2. Weltkrieg wurden dann die ersten NC - Werkzeugmaschinen (Numerical Control, das heißt numerisch gesteuert) in den USA gebaut. Diese Maschinen wurden zur Metallverarbeitung eingesetzt, indem sie die Positionsangaben über Lochstreifen zugeführt bekamen. Sie waren in der Lage, Zwischenwerte für diese Positionen zu berechnen und mit Servomotoren die Achsbewegungen zu steuern oder zu regeln. Aus der NC - Maschine entwickelte sich mit Hilfe des Mikroprozessors eine komplexe, datenverarbeitende CNC - Steuerung (Computer Numerical Control) mit einem großen Funktionsumfang. Heute gibt es keine klassischen NC - Maschinen mehr, deshalb sind die Begriffe NC und CNC heutzutage als Synonyme (gleichbedeutend) anzusehen. Typisches Merkmal einer CNC - Maschine sind zum Beispiel, dass die Fertigung eines Werkstückes mit Hilfe eines Programmes, welches in einem Speicher abgelegt ist, erfolgt.